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Darüber freut sich jede Frau!

Bald ist Muttertag (Sonntag glaub, ist mir aber eigentlich egal) und ich hätte es total vergessen, wenn nicht Dipl. Ing. Fust so nett gewesen wäre, mich per Katalog und tollen Schnäppchen an den institutionalisierten Verkaufszwang zu erinnern.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und zeigen, dass auch eine Dissertation einen Manager nicht vor Schwachsinn schützt. Selbst dann nicht, wenn man Unternehmensleiter der Dipl. Ing. Fust AG ist und Dr. Erich Bohli heisst. Denn im Katalog ergreift Bohli auf der ersten Seite prominent das Wort und schreibt:

Liebe Kundinnen und Kunden

Darf man seiner Mutter zum Muttertag ein Haushaltgerät schenken? Leider habe ich selbst manchen Muttertag verstreichen lassen, ohne es selbst herauszufinden. Ich bin jedoch sicher, dass ich mit zahlreichen Artikeln aus dem Fust-Sortiment ins Schwarze getroffen hätte.

Überflüssig ist ein Werbeversand spätestens dann, wenn der Chef bereits im zweiten Satz zugibt, dass er ihn für Überflüssig hält.
Zudem, ist es nicht eine tolle Idee einer Frau am Muttertag klar zu machen, was man von der obligaten Rollenverteilung hält? Zum Beispiel mit einem schönen Fust-Bügeleisen? Oder einem Primotecq Staubsauger? Oder einem neuen Kochherd?

Oh hört ihr Weiber und Mütter, ihr Kurtisanen der Neuzeit, verwehrt euch den Erich Bohlis!

 

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Nieder mit den Freizeitjournalisten!

Bunt ist sie. Und dämlich. Die Werbeanzeige für den neuen Jason Statham-Film „Crank2“, wie sie beispielsweise gestern im BaA zu sehen war, auf Seite 19.

Ein Riesenspass! – lese ich. Und dazu das Zitat: „Übertrifft den 1. Teil, in dem er die Temposchraube nochmals anhebt“. Erschienen ist das Zitat in Blickpunkt Film.

Eine Schraube kann man drehen. Ein Tempo steigern. Nieder mit den Freizeitjournalisten.

Fairness-Garantie

In Basel steht die Fussball-Welt mal wieder Kopf. Schuld ist Daniel Briel aus Wallisellen, der die geniale Idee hatte, seine neue Autoversicherung auf Kosten der Basler Fanarbeit zu bewerben.
topelement
Das Inserat wurde mittlerweile zurück gezogen, im Netz diskutieren Fans, ob der Besitzer eines randalierten Porsches mit Zürcher Kennzeichen auch wirklich so einfach an sein Geld kommen würde, wie die Werbung verspricht und in Basel hat sich Herr Briel den Status einer Persona non Grata definitiv mehr als verdient.

Immerhin sind die Basler Junioren nun um 10’000 Franken reicher. Hehe.