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Die angekettete Ente

Eine Zeitung ohne Werbung, Journalisten mit den höchsten Löhnen Frankreichs, eine Auflage von mehr als 600’000 Exemplaren im Schnitt – das klingt unglaublich. Noch dazu wenn man bedenkt, dass der Reingewinn in den vergangenen Jahren auf mehr als 8 Millionen Euro anstieg.

Man lese mal wieder den canard enchaîné oder zumindest die Lobeshymne auf Redaktion und Leser.

Übrigens, die „mur du çon“ würde auch in der Schweiz funktionieren. Einen Kandidaten zumindest hätten wir schon:


„Das ist eine Kriegserklärung!“

Toni Brunner (SVP) im „Echo der Zeit“ zur Affäre um geklaute Bankdaten, die der deutsche Staat kaufen möchte.

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Selbstkritik beim SF: mangelhaft

Noch immer steht der Vorwurf im Blog von SF-CR Ueli Haldimann:

SF habe Toni Brunner als „wandelnde Wanze“ eingesetzt, sagte gestern SP-Fraktionschefin Ursula Wyss. In den Zeitungen ist heute von einem „Lauschangriff“ auf das Parlament die Rede. Süffige Formulierungen, die mir gefallen könnten. Leider gehen sie an der Realität vorbei.

Doch mittlerweile hat sich das Rad etwas weiter gedreht. Denn nun hat auch das Parlament als letzte Instanz dem Schweizer Fernsehen eine Rüge erteilt – genau aus den Gründen, die Haldimann als „süffige Formulierungen“ abkanzelt.


Das Hausrecht des Parlamentes sei missachtet worden. Es sei zudem ein allgemein gültiger und strafrechtlich geschützter Grundsatz, dass persönliche Gespräche ohne Einwilligung der Beteiligten nicht aufgenommen werden dürften, schreiben die Parlamentsdienste (via).

Die Tagesschau hat kurz berichtet. Eigentlich wäre es nun auch an Herrn Haldimann, dazu Stellung zu nehmen.