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Der mediale Virus-GAU im Intercity 730

Pandemien, WHO und Grippeerreger des Typs H1N1. Besser könnte das Leben für Journalisten nicht sein. Und zu Recht unkt der eine oder andere User in Leserforen, nun beginne die mediale Vogelgrippepanikmache von Neuem. Nur dass neben Vogel-DNA nun halt auch noch etwas Schweine-DNA im Grippe-Virus steckt.

Die Schweiz verhielt sich bisher vorbildlich. Das BAG informierte immer wieder in Absprache mit der WHO, richtete am Sonntag gar eine Hotline ein. Eine mediale Panikmache wurde so professionell und gekonnt verhindert. Im Gleichschritt informierte auch Radio DRS ausführlich. Gestern Vor vier Jahren übte die Bundesverwaltung zudem mit einem durchaus realistischen Szenario den Notfall. Wie reagiert der Bundesratssprecher Achille Casanova unter Stress, wie die zuständigen Behörden? Nebst echten Journalisten war auch der Bundesrat vollzählig an der Übung beteiligt. Fazit der Aktion: Die Kommunikation funktioniert, die Behörden sind handlungsfähig, wir sind in Sicherheit.

Dummerweise rechnete da noch niemand damit, dass gestern Abend tatsächlich ein Laborbehälter mit einer angeblich ungefährlichen Variante des Swineflu-Virus in einem schweizer Intercity Zug mit der Nummer 730 explodierte. Also genau eines jener Szenarien, dass die Behörden gestern einst noch so fleiss geübt haben. Allerdings handelte es sich dabei laut Polizeiangaben nicht um einen Terroranschlag, sondern um einen Unfall. Schuld war ein Mitarbeiter des Nationalen Influenza Zentrums in Genf, der offensichtlich nur mangelhaft gesicherte Phiolen bei sich hatte. Die Polizei stoppte den Zug vor dem Bahnhof Lausanne. Experten sicherten den Wagen und beruhigten die Passagiere. Doch da war die News schon raus. Dem 2o-Minuten Mobile-Reporter sei dank.

Explosion im IC 730 - Schwein gehabt

Explosion im IC 730 - Schwein gehabt

Das klingt, ehrlich gesagt, ein wenig wie in einem Horrorfilm. Was soll der einfache Zugreisende da denken? Die Tatsache, dass beim I-Zentrum intern garantiert ein Sicherheitsdispositiv für Mitarbeitende und den Transport gefährlicher Viren besteht, könnte der Reisende zwar ahnen, aber er weiss es nicht. Und was, wenn jetzt ein Schwein im Zug gewesen wäre? Die arme Sau! Dies ist, in Anbetracht der angespannten Lage der Wanrstufe 4 der WHO eine Art GAU. Warum informiert der Bund hier nicht auch so kompetent wie in der Übung? Warum sickern nur allmählich Details durch? Dieser wirklich dämliche und unnötige Unfall  öffnet der Spekulation Tür und Tor. Der Tages Anzeiger hat die Geschichte online bereits auf der Front. Genauso 20 Minuten und das SF. Radio DRS erwähnt den Unfall hingegen mit keinem Wort und beim Blick ist die Meldung so alt (08:17), dass das letzte Update bereits gestern morgen um 10:24 erfolgte und die Geschichte darum nicht mal mehr ein Aufmacher wert ist.

Versteht keine Sau - Influenza im Blick

Versteht keine Sau - Influenza im Blick

Gestern morgen um 10:24? Wie genau soll das bitte gehen? Wusste der Blick schon vor dem Unfall, dass ein Unfall passieren würde? Juhu! Verschwörungstheorie ahoi.

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Hip, Hip Service Public

Während sich die italienische Schweiz offenbar schon darauf vorbereitet, den Fernsehsender TSI2 dem nationalen Sparprogramm zu opfern, zeigt Radio DRS dem Rest der Welt mal wieder, was richtiger Service Public ist.

 

Zugegeben, wer wollte nicht schon immer mal wissen, wie die reformierte Kirche in Trogen ihre Schäfchen aus dem Schlaf bimmelt – oder dass die St. Margareta im freiburgischen Wünnewil über „ein klassisches Vierergeläut in einer beliebten Tondisposition“ verfügt?

 

Der erste der aufsteht und fordert, man müsse die Musikwelle abstellen, wird exkommuniziert.

Mediales Littering – Heute: Radio DRS

Aufsätze eines 7. Klässlers zu korrigieren, kann anstrengend sein. Aber es besteht noch Hoffnung. Denn Erwin ist ja erst in der 7. Klasse und damit bleiben noch volle zwei Jahre, in denen er lernen kann, vollständige, verständliche Sätze zu bilden. Offensichtlich arbeitet Erwin aber nebenbei auch für Schweizer Radio DRS. Zumindest sieht folgender Lead danach aus:

„Seit einem guten Jahr besteht der Rugby-Club Solothurn, seit einem halben Jahr verfügt er über einen Trainer aus Wales, und für die Zukunft rechnet er sich gute Chancen aus.“

Vielleicht sollte sich der Rugby-Club Solothurn bei «Wetten Dass..» melden. Als erster Rugby Club der rechnen kann.

Kommentar zur Fusion von Radio und TV

Gestern war kein guter Tag für die SRG.
Der Medienkonzern hat ein höheres Minus eingefahren als erwartet, nun muss der Verwaltungsrat an der Sparschraube drehen. Logisch, dass man hofft, durch die Fusion von TV und Radio einiges an Gebührengeldern sparen zu können, um so wenigstens den Status Quo zu erhalten.

Was also erwartet den Fernseh- und Radiozuschauer? Muss der Nachrichtenredaktor von Radio DRS tatsächlich künftig mit einem Kamerateam ausrücken? Wird die Hauptausgabe der Tagesschau ab 2010 von Casper Selg moderiert und damit endlich wieder zu einem ernstzunehmenden Nachrichtenformat? Und erhält Anna Maier endlich ihr lang ersehntes Comeback beim SF, weil der Nachmittag von DRS3, ähnlich wie die Nachtwache nun auch live im TV zu sehen sein wird?

Die Antwort ist simpel: Nein.

Gespart wird dort, wo es der Zuschauer am wenigsten zu spüren kriegt, wo es einfach machbar ist und wo die Leute bereits heute zusammen arbeiten. Am einfachsten geht dies am Beispiel der Sportredaktion. Statt wie bis anhin üblich jeweils zwei komplette Teams an Weltmeisterschaften, Olympiaden und andere Grossanlässe zu schicken, wird man in Zukunft ein Kernteam bilden, aus dem sich alle bedienen. Das bedeutet: Einfache statt doppelte Administration, Synergien nutzen usw. Das gleiche Rezept kommt bei Grossanlässen wie zum Beispiel beim WEF zum Tragen. Zum Beispiel aber auch bei Bundesratssitzungen, nationalen Pressekonferenzen usw.

Ist das schlecht? Und bedeutet dies ein Verlust an Qualität?

Nein, das ist sicherlich nicht per se eine schlechte Idee. Die Technik ist heute soweit fortgeschritten, dass eine verstärkte Kooperation im administrativen Bereich durchaus Sinn macht. Nicht nur bei der SRG. Da könnten auch die Privaten noch einiges lernen. (Wer jetzt den Kopf schüttelt, der erkundige sich doch mal, wie beispielsweise das Zusammenspiel von Energy und Blick funktioniert, oder von Radio24 und Tele Züri – ernüchternd, eh?)
Bedenklich wird es allerdings dann, wenn es um inhaltliche Leistungen geht. Also, wenn etwa der gleiche Journalist dem Wirtschaftsführer oder Politiker die gleichen Fragen für Radio und TV stellt. Oder, wenn eine Zentralredaktion alle Magazine zu einem Thema bedient (Stichwort Wissenschaftsredaktion). Dies führt nicht nur zu einer Themenarmut, sondern zu einer noch exzessiveren Marktmacht. Sollte also dereinst nur noch eine einzige Volksmusikredaktion existieren, würde selbst die Pro Forma-Konkurrenz zwischen Radio und TV inexistent und es gäbe für Leute wie Marianne Cathomen, die bereits jetzt behauptet von SF boykottiert zu werden, gar keine Ausweichmöglichkeiten mehr.

Die grösste Gefahr für uns Zuhörer und Zuschauer liegt also nicht in der Fusion, oder darin, dass wir als Gebührenzahler nicht entscheiden dürfen, was mit unseren Gebühren passiert, sondern darin, dass diese Fusion ausartet. In eine blinde Zusammenlegungswut, bei der das Effizienzmonitoring die alleinige Entscheidungsgrundlage sein wird.

Die Frage sei gestattet: Für was gibt es eigentlich den Publikumsrat?

Gegen Zürich – für Medienvielfalt

Es ist schon sehr bedauerlich. Da gibt Medienminister Moritz Leuenberger endlich mal ein brauchbares, interessantes Interview und dann läuft die Geschichte nicht über die Agenturen. Um mal ein wenig Stimmung gegen die TA-Media zu machen und nicht nur immer zu plaudern, betreibe ich schamlosen Content-Klau beim Tages Anzeiger.
Wer also immer noch glaubt, die privaten Medien erhalten in der Wirtschaftskrise staatliche Unterstützung, Energy erhalte irgendwie, irgendwo, irgendwann eine Konzession, wer glaubt die SRG müsse Radio und Fernsehen in Zukunft zusammen legen und Frau Deltendre die mediale Allmacht geben, nach der sie sich so sehnt, der lese:

Sie haben vor Wochenfrist den Kauf von Edipresse durch Tamedia kritisiert.

Nicht kritisiert. Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, dass jede Macht die Gefahr des Missbrauchs birgt – der sich in diesem Fall insbesondere gegen die Meinungsvielfalt richten könnte. Ich hoffe aber und bin mir auch sicher, dass Tamedia mit dieser Situation verantwortungsvoll umgehen kann.

Der Schaffhauser Verleger Norbert Neininger fordert unterdessen panisch Staatshilfe für die kleinen Blätter.

Vergebens. Wir haben keinerlei solche Projekte in Planung, und ich denke auch nicht daran, so etwas anzureissen.

Sie sprechen von Meinungsvielfalt – und legen die Hände in den Schoss.

Es gibt keinen Anlass zu glauben, dass der medienpolitische Wettbewerb gefährdet sei. Die Meinungsvielfalt kann trotz grosser Zeitungskonzerne gewährleistet sein. Ausserdem stehen auch die elektronischen Medien in medienpolitischer Konkurrenz zur Zeitung und wirken korrigierend. Wer das Printmonopol in einer Region fürchtet, kann sich noch immer über Radio und Internet informieren. Solange die demokratische Meinungsbildung nicht durch ein echtes Monopol gefährdet wird, gibt es keinen Anlass zu intervenieren.

Was die Meinungsbildung in Ihren Augen aber gewiss gefährdet, ist der Umstand, dass die Medien mehr auf Unterhaltung setzen.

Nur weil ich ab und an einzelne Unterhaltungssendungen im Fernsehen kritisiere, dürfen Sie mich nicht auf einen Unterhaltungsmuffel reduzieren. Ich betone immer wieder, wie wichtig die Unterhaltung in der Medien- und Gesellschaftspolitik ist. Es gibt aber natürlich einzelne Unterhaltungssendungen, die keinen aufklärerischen Wert haben. Da gibt es diese Sendung «Deal or . . .». Entschuldigung, ich weiss gar nicht, wie sie vollständig heisst, weil ich immer sofort wieder abschalte.

Den Moderator dieser Sendung wird man vielleicht bald auch auf Radio DRS hören.

Ich sage nichts zu einzelnen Personen.

Nicht nötig. Stichwort: «Konvergenz» – Radio und TV sollen mehr kooperieren.

Konvergenz ist ein interessantes Projekt mit Chancen und Risiken. Die Chancen sehe ich vor allem im Onlinebereich. Nicht jedes Radio- und Fernsehprogramm muss seinen eigenen Internetauftritt haben. Bei den Anschaffungen, im Gebäudebereich oder bei der Technik kann man Synergien ebenfalls besser nutzen. Der Bund hat ja 2006 selber überprüft, ob die SRG-Gebühren richtig verwendet werden. Und es hat sich gezeigt, dass in diesen Bereichen Einsparpotenzial vorhanden ist.

Und Ihre Risikoanalyse deckt sich mit derjenigen der Bedenkenträger beim Radio?

Publizistisch birgt Konvergenz Risiken. Darum habe ich der SRG-Spitze mit aller Klarheit gesagt, dass ich zunächst die strukturellen Entscheide fällen würde und Personalentscheide erst nachher vornähme.

Hat SRG-Direktor Armin Walpen das Projekt zu sehr forciert?

Umstrukturierungen müssen von den Konsumenten und den Mitarbeitenden akzeptiert werden. Diese Erfahrungen habe ich in meinem Departement bei der Liberalisierung von Post- und Strommarkt gemacht. Bei Tempo und personellen Fragen ist grösste Vorsicht geboten.

Sie haben Herrn Walpen zurückgepfiffen.

Nein. Ich habe lediglich klar gesagt, was aus meiner Sicht Priorität haben muss. Die formelle Kompetenz über das weitere Vorgehen liegt selbstverständlich beim SRG-Verwaltungsrat. Diese Entscheide haben aber sehr grosse politische und emotionale Auswirkungen, und diese wiederum werden an mich zurückgetragen. Also ist es nur recht, dass ich als Medienminister die SRG-Spitze auf die politischen Dimensionen aufmerksam mache.

SF-Direktorin Ingrid Deltenre will die Zusammenführung selber managen.

Noch einmal: Ich finde die personellen Entscheide sind nach den strukturellen zu treffen. Und die strukturellen Fragen sind noch lange nicht geklärt. Da gibt es noch sehr viel Detailarbeit zu leisten.

Und diese Arbeit sollte in Ihren Augen besser nicht von der ambitionierten Fernsehdirektorin geleistet werden?

Ich äussere mich nur zum Prozess, nicht zu Personen. Es würde die Akzeptanz bei allen Betroffenen sicher erhöhen, wenn diese Arbeit jemand machen würde, der nachher nicht der Superintendant oder die Superintendantin ist und darum auch nicht seine eigenen Interessen in die Restrukturierung einbringen kann. Das könnte eine externe Person sein oder jemand, der nachher nicht für die Umsetzung des Projekts verantwortlich ist.

Radiodirektor Walter Rüegg etwa.

Solche Fragen muss der Verwaltungsrat klären. Jedenfalls fände ich die Idee eines Übergangschefs prüfenswert.

Die Gefahr einer Zentralisierung der SRG-Macht in Zürich besteht unabhängig von der Superintendanten-Frage.

Eines muss klar sein und ist gesetzlich vorgegeben: Die Sprachregionen müssen ihre Autonomie behalten. Konvergenz über den Röstigraben hinweg kommt nicht in Frage. Schon die Konzentrationen in den Sprachregionen sind heikel. In der Westschweiz beispielsweise ist es wichtig, dass dieses Projekt nicht zu einer Medienkonzentration in einer einzigen Stadt führt, nämlich Genf.

In der Deutschschweiz ist es ähnlich.

Natürlich. Das Fernsehen ist schon heute sehr Zürich-lastig. Ist das Wetter toll, zeigt man die Flaniermeile am Zürichsee, ist das Wetter lausig, zeigt man den verdrossenen Schwan auf dem Zürichsee. Da fragen sich die Basler und Berner schon, ob die Schweiz nur aus dem Zürichsee besteht. Es gilt zu vermeiden, dass das ganze Radio auch noch von Zürich aus gelenkt wird.

Der Berner Gemeinderat verlangt, dass die Informationsabteilung des Fernsehens in Bern gemacht wird.

Solche Forderungen beleben die Diskussionskultur im Lande, und man soll sie ernsthaft diskutieren. Der Entscheid liegt aber bei der SRG. Immerhin würde das ja auch ziemlich teuer.

Radio Energy möchte eine Übergangsfrequenz, bis der digitale Sendestandard ein Überleben sichert. Das wäre technisch machbar. Haben Sie das wider besseres Wissen abgestritten?

Überhaupt nicht. Es gab und gibt keine freie Frequenz für die Abdeckung des Raums Zürich/Glarus. Wenn man für das ganze Gebiet – wie dies Energy immer noch fordert – Frequenzen freiräumen wollte, dann müssten Radio DRS und zahlreiche private Veranstalter Frequenzen abgeben, die nötigen Umstellungsarbeiten bräuchten zwei Jahre und müssten erst noch vom Ausland genehmigt werden.

Aber eine UKW-Frequenz für Energy und seine Fans in der Stadt Zürich wäre mit Frequenztauschen sehr wohl möglich.

Moment jetzt. Frequenzen sind ja nicht frei handelbar. Ein solcher Abtausch hätte Auswirkungen auf die anderen Veranstalter, und auch dies müsste mit dem Ausland koordiniert werden. Zudem wäre die technische Umsetzung frühestens nach sechs Monaten möglich. Und ich erinnere daran, dass sich Energy nie mit dem kleinen Raum Zürich begnügen wollte. Aber falls ein solcher Vorschlag käme, würden wir ihn genau anschauen.

Also stehen die Chancen gut?

Nein. Ein solches Gesuch betrifft immer auch andere Player. Andere Stationen müssten ihre Frequenzen hergeben oder bekämen zumindest eine zusätzliche wirtschaftliche Konkurrenz. Sie könnten sich rechtlich dagegen wehren. Dazu kommt noch etwas: Der Gesamtbundesrat müsste ein neues Versorgungsgebiet schaffen. Kurz: Es ist zwar theoretisch machbar, aber nicht realistisch.

Leuenberger wettert gegen DRS

Lieber Herr Moritz Leuenberger

Sie und ich, wir sind nicht immer einer Meinung. Das ist keine politische Aburteilung, sondern eine gesellschaftliche. Hatte ich doch beispielsweise etwas Mühe, als Sie Amok-Pierro Esteriore ideologisches Asyl gewährten. Auch bin ich der Meinung, sie weinen etwas gar viel über die unstatthafte politische Medienberichterstattung.

Gestern musste ich meine Vorurteile für einmal aber revidieren. Anlässlich des Radio-Days (und ihrer Grabrede auf die guten, alten Radiozeiten) gibt’s Applaus von mir. Besonders die Kritik betreffend Ausbau der Wetterprognosen auf Schweizer Radio DRS trifft für einmal ins Schwarze.

Dem Wetter fehle die notwendige Relevanz, wetterten sie, «umso weniger als auch Radio DRS sich dem Wetter mit nervtötender und nicht enden wollender Geschwätzigkeit widmet».

Felix „der Schnauz“ Blumer, Cecile „Meteorologie hat mein Leben ja so bereichert“ Bähler und Sandra „Kassenabsturz“ Boner werden sich über dieses Kompliment sicherlich freuen. Anders Thomas Bucheli. Der Chef versteht Kritik und kann lesen.

Das Wetter, so wetterten sie weiter, mache ja sowieso, was es wolle. «Wenn dieses repetitive Geplätscher mit den suggestiven Pseudofragen zu allem noch gesponsert wird, nagt das nur an der Glaubwürdigkeit.»

Ich schätze Ihr Engagement für die deutsche Sprache. Eine suggestive Pseudofrage im Zusammenhang mit Wetterprognosen ist, wie sie ja sicherlich bereits wissen, allerdings ein unnötiger Pleonasmus.

Richtig schön wird die Kritik, wenn wir darüber nachdenken, wer denn diese Rede für Herrn Moritz Leuenberger geschrieben haben könnte. War es vielleicht der Ex-DRS Mitarbeiter und Bundeshaus-Redaktor Patrick Wülser, der kürzlich zu Moritz ins UVEK wechselte?

Kollegenschelte im Hause DRS? Wobei nein, dem wäre dieser Pleonasmus doch sicherlich aufgefallen.