Schlagwort-Archive: Moritz Leuenberger

Abteilung Erpressung und Bestechung

Eigentlich mögen wir den Herrn Lebrument ganz gut. Das scheint ein netter, intelligenter Kerl zu sein, der gerne mal auf den Tisch klopft. Scheint so n Bergmensch zu sein. Die machen ja gerne mal etwas Lärm, wenn’s den eigenen Interessen nutzt.

So lancierte Lebrument gestern via Südostschweiz am Sonntag einen Angriff auf das UVEK. Das war eine schöne Flanke, eine fiese, raffinierte, ja gar gemeine Flanke. Deren Inhalt bedeutet aufs Wesentliche runtergebrochen: kommt Schawi, werde ich gehen.

Zwischen den Zeilen liest man: diese, meine Zeitungen will sowieso keine Sau, denn ich bin der einzige, der Berg und Tal da hinten mit Informationen versorgt. Das Volk ist in der Gewalt der Informationsgeisel. Natürlich ist es längst nicht mehr an Grossmogul Lebrument zu entscheiden, was „sein“ Medienkonzern kauft oder verkauft. Längst reden auch seine Kinder und weitere Aktionäre mit.
Trotzdem ist es beeindruckend, wie ein einzelner Verleger versucht gegen den Staat zu Felde zu ziehen und sich mit allen möglichen Mitteln zu wehren.

Ich bin ja mal gespannt, ob sich Moritz erpressen lässt. Interessant wird auch sein zu sehen, wie Roschee (der andere, nicht der von der WW) reagiert. Vielleicht kauft er gleich alles und steigt auch noch ins Zeitungsgeschäft ein.

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Gegen Zürich – für Medienvielfalt

Es ist schon sehr bedauerlich. Da gibt Medienminister Moritz Leuenberger endlich mal ein brauchbares, interessantes Interview und dann läuft die Geschichte nicht über die Agenturen. Um mal ein wenig Stimmung gegen die TA-Media zu machen und nicht nur immer zu plaudern, betreibe ich schamlosen Content-Klau beim Tages Anzeiger.
Wer also immer noch glaubt, die privaten Medien erhalten in der Wirtschaftskrise staatliche Unterstützung, Energy erhalte irgendwie, irgendwo, irgendwann eine Konzession, wer glaubt die SRG müsse Radio und Fernsehen in Zukunft zusammen legen und Frau Deltendre die mediale Allmacht geben, nach der sie sich so sehnt, der lese:

Sie haben vor Wochenfrist den Kauf von Edipresse durch Tamedia kritisiert.

Nicht kritisiert. Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, dass jede Macht die Gefahr des Missbrauchs birgt – der sich in diesem Fall insbesondere gegen die Meinungsvielfalt richten könnte. Ich hoffe aber und bin mir auch sicher, dass Tamedia mit dieser Situation verantwortungsvoll umgehen kann.

Der Schaffhauser Verleger Norbert Neininger fordert unterdessen panisch Staatshilfe für die kleinen Blätter.

Vergebens. Wir haben keinerlei solche Projekte in Planung, und ich denke auch nicht daran, so etwas anzureissen.

Sie sprechen von Meinungsvielfalt – und legen die Hände in den Schoss.

Es gibt keinen Anlass zu glauben, dass der medienpolitische Wettbewerb gefährdet sei. Die Meinungsvielfalt kann trotz grosser Zeitungskonzerne gewährleistet sein. Ausserdem stehen auch die elektronischen Medien in medienpolitischer Konkurrenz zur Zeitung und wirken korrigierend. Wer das Printmonopol in einer Region fürchtet, kann sich noch immer über Radio und Internet informieren. Solange die demokratische Meinungsbildung nicht durch ein echtes Monopol gefährdet wird, gibt es keinen Anlass zu intervenieren.

Was die Meinungsbildung in Ihren Augen aber gewiss gefährdet, ist der Umstand, dass die Medien mehr auf Unterhaltung setzen.

Nur weil ich ab und an einzelne Unterhaltungssendungen im Fernsehen kritisiere, dürfen Sie mich nicht auf einen Unterhaltungsmuffel reduzieren. Ich betone immer wieder, wie wichtig die Unterhaltung in der Medien- und Gesellschaftspolitik ist. Es gibt aber natürlich einzelne Unterhaltungssendungen, die keinen aufklärerischen Wert haben. Da gibt es diese Sendung «Deal or . . .». Entschuldigung, ich weiss gar nicht, wie sie vollständig heisst, weil ich immer sofort wieder abschalte.

Den Moderator dieser Sendung wird man vielleicht bald auch auf Radio DRS hören.

Ich sage nichts zu einzelnen Personen.

Nicht nötig. Stichwort: «Konvergenz» – Radio und TV sollen mehr kooperieren.

Konvergenz ist ein interessantes Projekt mit Chancen und Risiken. Die Chancen sehe ich vor allem im Onlinebereich. Nicht jedes Radio- und Fernsehprogramm muss seinen eigenen Internetauftritt haben. Bei den Anschaffungen, im Gebäudebereich oder bei der Technik kann man Synergien ebenfalls besser nutzen. Der Bund hat ja 2006 selber überprüft, ob die SRG-Gebühren richtig verwendet werden. Und es hat sich gezeigt, dass in diesen Bereichen Einsparpotenzial vorhanden ist.

Und Ihre Risikoanalyse deckt sich mit derjenigen der Bedenkenträger beim Radio?

Publizistisch birgt Konvergenz Risiken. Darum habe ich der SRG-Spitze mit aller Klarheit gesagt, dass ich zunächst die strukturellen Entscheide fällen würde und Personalentscheide erst nachher vornähme.

Hat SRG-Direktor Armin Walpen das Projekt zu sehr forciert?

Umstrukturierungen müssen von den Konsumenten und den Mitarbeitenden akzeptiert werden. Diese Erfahrungen habe ich in meinem Departement bei der Liberalisierung von Post- und Strommarkt gemacht. Bei Tempo und personellen Fragen ist grösste Vorsicht geboten.

Sie haben Herrn Walpen zurückgepfiffen.

Nein. Ich habe lediglich klar gesagt, was aus meiner Sicht Priorität haben muss. Die formelle Kompetenz über das weitere Vorgehen liegt selbstverständlich beim SRG-Verwaltungsrat. Diese Entscheide haben aber sehr grosse politische und emotionale Auswirkungen, und diese wiederum werden an mich zurückgetragen. Also ist es nur recht, dass ich als Medienminister die SRG-Spitze auf die politischen Dimensionen aufmerksam mache.

SF-Direktorin Ingrid Deltenre will die Zusammenführung selber managen.

Noch einmal: Ich finde die personellen Entscheide sind nach den strukturellen zu treffen. Und die strukturellen Fragen sind noch lange nicht geklärt. Da gibt es noch sehr viel Detailarbeit zu leisten.

Und diese Arbeit sollte in Ihren Augen besser nicht von der ambitionierten Fernsehdirektorin geleistet werden?

Ich äussere mich nur zum Prozess, nicht zu Personen. Es würde die Akzeptanz bei allen Betroffenen sicher erhöhen, wenn diese Arbeit jemand machen würde, der nachher nicht der Superintendant oder die Superintendantin ist und darum auch nicht seine eigenen Interessen in die Restrukturierung einbringen kann. Das könnte eine externe Person sein oder jemand, der nachher nicht für die Umsetzung des Projekts verantwortlich ist.

Radiodirektor Walter Rüegg etwa.

Solche Fragen muss der Verwaltungsrat klären. Jedenfalls fände ich die Idee eines Übergangschefs prüfenswert.

Die Gefahr einer Zentralisierung der SRG-Macht in Zürich besteht unabhängig von der Superintendanten-Frage.

Eines muss klar sein und ist gesetzlich vorgegeben: Die Sprachregionen müssen ihre Autonomie behalten. Konvergenz über den Röstigraben hinweg kommt nicht in Frage. Schon die Konzentrationen in den Sprachregionen sind heikel. In der Westschweiz beispielsweise ist es wichtig, dass dieses Projekt nicht zu einer Medienkonzentration in einer einzigen Stadt führt, nämlich Genf.

In der Deutschschweiz ist es ähnlich.

Natürlich. Das Fernsehen ist schon heute sehr Zürich-lastig. Ist das Wetter toll, zeigt man die Flaniermeile am Zürichsee, ist das Wetter lausig, zeigt man den verdrossenen Schwan auf dem Zürichsee. Da fragen sich die Basler und Berner schon, ob die Schweiz nur aus dem Zürichsee besteht. Es gilt zu vermeiden, dass das ganze Radio auch noch von Zürich aus gelenkt wird.

Der Berner Gemeinderat verlangt, dass die Informationsabteilung des Fernsehens in Bern gemacht wird.

Solche Forderungen beleben die Diskussionskultur im Lande, und man soll sie ernsthaft diskutieren. Der Entscheid liegt aber bei der SRG. Immerhin würde das ja auch ziemlich teuer.

Radio Energy möchte eine Übergangsfrequenz, bis der digitale Sendestandard ein Überleben sichert. Das wäre technisch machbar. Haben Sie das wider besseres Wissen abgestritten?

Überhaupt nicht. Es gab und gibt keine freie Frequenz für die Abdeckung des Raums Zürich/Glarus. Wenn man für das ganze Gebiet – wie dies Energy immer noch fordert – Frequenzen freiräumen wollte, dann müssten Radio DRS und zahlreiche private Veranstalter Frequenzen abgeben, die nötigen Umstellungsarbeiten bräuchten zwei Jahre und müssten erst noch vom Ausland genehmigt werden.

Aber eine UKW-Frequenz für Energy und seine Fans in der Stadt Zürich wäre mit Frequenztauschen sehr wohl möglich.

Moment jetzt. Frequenzen sind ja nicht frei handelbar. Ein solcher Abtausch hätte Auswirkungen auf die anderen Veranstalter, und auch dies müsste mit dem Ausland koordiniert werden. Zudem wäre die technische Umsetzung frühestens nach sechs Monaten möglich. Und ich erinnere daran, dass sich Energy nie mit dem kleinen Raum Zürich begnügen wollte. Aber falls ein solcher Vorschlag käme, würden wir ihn genau anschauen.

Also stehen die Chancen gut?

Nein. Ein solches Gesuch betrifft immer auch andere Player. Andere Stationen müssten ihre Frequenzen hergeben oder bekämen zumindest eine zusätzliche wirtschaftliche Konkurrenz. Sie könnten sich rechtlich dagegen wehren. Dazu kommt noch etwas: Der Gesamtbundesrat müsste ein neues Versorgungsgebiet schaffen. Kurz: Es ist zwar theoretisch machbar, aber nicht realistisch.

Gratiscontent für Zeitungen

Hätte ich heute an der Uni eine Vorlesung zum Thema „Von der Finanz- zur Medienkrise“, würde ich predigen: Die Krise wird weit schlimmer gekocht, als sie gegessen wird. Zumindest in der Kantine der Mittelland-Zeitung.

Seit letztem Freitag hat diese Redaktion nämlich ein neues Mitglied. Eines das gratis arbeitet noch dazu. Und das obwohl der neue Autor durchaus über Erfahrung, Kontakte und Meinungsmacht verfügt. Und das ist ja heute, in publizistischer Weise gesprochen, einiges Wert (siehe dazu Bonflädleli et al.).

Nun, meine lieben Stundenten, das neue Redaktionsmitglied will ich euch nicht vorenthalten. Es heisst: Moritz Leuenberger. 

Warum aber schreibt Moritz Leuenberger neuerdings für die Aargauer Zeitung? Gratis und franko noch dazu? Die Antwort lautet: Weil er es nicht weiss. Unter dem Titel: «Im Mainstream der Raserdebatte», veröffentlicht die Aargauer Zeitung (letzten Freitag prominent auf Seite 3), nämlich einfach den letzten Blog-Eintrag des Bundesrates zum Thema „Todesraser“. Ungekürzt, in voller Länge.  Das UVEK (das ultra-violette-extra-krasse Departement von Leuenberger), sonst nicht gerade faul im Chef-Zitate-Sammeln, hat’s bisher nicht bemerkt, folglich wirds bei Moritz nicht anders sein.

Ist die Aargauer Zeitung nun ein Trendsetter? Ein Wegweiser in Zeiten crossmedialer-Contentkonflikte? „Jaha“ werden Blogger jauchzen. „Neihein“ sage ich, lic. oec. HSG Dose E.S.K.

Denkt nach, liebe Studenten. Ausgerechnet die Aargauer Zeitung. Die Zeitung mit dem schäbigsten Online-Angebot schweizweit. Eine Zeitung, die es bis heute nicht hinkriegt, eigene Artikel regelmässig ins Netz zu stellen und das mit einer Page, die noch an den Gründungsmythos des ARPANET erinnert.

Nein. Das, meine lieben Studenten, ist eine mögliche Antwort, wie mit der Finanz- und Medienkrise umzugehen ist. Wenn man selber nichts mehr hat, dann klaut man halt bei anderen.

Radiokonzessionen: 1 Gewinner, 1 Verlierer und ein Haufen Idioten

Energy verliert die Konzession, Tele Züri muss den Subventionspool verlassen und Guiseppe Scaglione ist der Gewinner des Tages. Dass Medienminister Moritz Leuenberger die grossen Verlage bei der Vergabe der neuen Konzessionen abstraft, ist nachvollziehbar – warum er Idioten fördert allerdings nicht.

Nun ist die Katze aus dem Sack und die Aufregung gross. Denn der grosse Verlierer heisst Ringier. Der grösste private Schweizer Medienverlag kriegt keine neue Konzession für eine Frequenz, die er notabene erst kürzlich (für big money von Goldbach Media) erworben hatte. Vielmehr verlieren geht eigentlich gar nicht. Es sei denn, man moderiert bei „Radio Energy“ und hat fest daran geglaubt, dass Bundesrat Moritz Leuenberger kein grosses Medienhaus abstrafen werde. Doch genau das hat er getan. Da gibt es kein Schönreden. Ob diese Abstrafung allerdings wirklich zu unrecht erfolgt, darüber lässt sich streiten.

Leistungsaufragt, Qualität und Medienkonzentration

In Zürich standen den etablierte Stationen zwei gute Herausfordern gegenüber. Beide, Schawinski und Scaglione, können langjährige Radioerfahrung vorweisen. Dass Radio „Zürisee“ nicht leer ausgehen würde, war ziemlich sicher. Dieses Radio unterscheidet sich am ehesten in Qualität und Service von den beiden Stadtradios „24“ und „Energy“. Dass Moritz Leuenberger nach seinem Rundumschlag gegen den „Einheitsbrei“ an den Kommunikationstagen seinen Sparingpartner Schawinski nicht gut links liegen lassen konnte, erstaunt ebenfalls nicht. Warum der Medienminister nun aber „Energy“ den Strom abdreht und „Radio 24“ weiterleben lässt, bleibt ein Rätsel. Es hätte genau so gut umgekehrt sein können. Beide Stationen erfüllen Leistungsauftrag und Qualitätsanspruch einigermassen akzeptabel, eventuell mit einem leichten Plus für die Tamedia und Radio 24. Dafür befindet sich die Tamedia national auf wildem Expansionskurs (Newsnetz, Tillate etc.), was punkto Medienkonzentration derzeit eher für Ringier sprechen würde.

Wer nun glaubt, Tamedia sei ja bereits genug abgestraft indem das Regionalfernsehen „Telezüri“ die Konzession verliere, täuscht sich. Cablecom, der wichtigste und grösste schweizer Kabelnetzbetreiber, lässt den Sender weiter aufgeschaltet. Einziger Nachteil ist, dass Telezüri nicht mehr im Subventionspool mitschwimmen darf. Das hat der Sender aber auch nicht nötig. Das Regionalfernsehen war ohnehin bisher der einzige regionale Privatsender, der es wenigstens in Ansätzen verstanden hat, rentabel zu sein.

Die Sieger von Basel bis Graubünden

Konzessions-Gedränge gab es nebst dem Grossraum Zürich im Kanton Graubünden, im Kanton Basel und im Kanton Aargau. Nun ist klar: Lebrument, Wanner wie auch Basilisk und Basel 1 dürfen ihre Konzessionen und damit ihre Frequenz behalten. Warum ist allerdings völlig unklar. Die Konkurrenz war gut, das Medienmonopol teilweise ähnlich dominant und schlecht klingend wie im Raume Zürich. Die Argumentation die nun bei Ringier für Aufregung sorgt, könnte genau so gut auf die Milchkühe von Oberhirte Lebrument oder Wanner angewendet werden.

Ein Verlier, Ein Sieger und ein Idiot

Ringier ist also der Verlierer des Tages. Für die Tamedia, Wanner und Lebrument, für die restlichen Einheits-Idioten also, bleibt alles beim Alten. Wer aber ist der Gewinner des Tages? Roger Schawinski? Nein. Für Schawinski ist es lediglich eine späte Genugtuung. Der eigentliche Gewinner heisst Guiseppe Scaglione. Nachdem er mit 105 bereits die neue Jugendradiokonzession geholt hat, kriegt er nun mit Radio Monte Carlo eine zweite UKW-Frequenz. Das ist eine Steigerung von 0% auf 200% innerhalb von 12 Monaten. Bei solchen Wachstumsraten kann selbst Schawi nur staunen. Ob der „Stürmi“ aus Muttenz beide Konzessionen verdient, muss angezweifelt werden. Scagliones grosser Feind war seit jeher die SRG und deren DRS-Programme. Dass er nun ausgerechnet auf Kosten von Ringier den Äther mit italienischem Formatradio und DJ Tatana verblöden darf, ist wohl eine so genannte Moritz-Ironie.

Leuenberger wettert gegen DRS

Lieber Herr Moritz Leuenberger

Sie und ich, wir sind nicht immer einer Meinung. Das ist keine politische Aburteilung, sondern eine gesellschaftliche. Hatte ich doch beispielsweise etwas Mühe, als Sie Amok-Pierro Esteriore ideologisches Asyl gewährten. Auch bin ich der Meinung, sie weinen etwas gar viel über die unstatthafte politische Medienberichterstattung.

Gestern musste ich meine Vorurteile für einmal aber revidieren. Anlässlich des Radio-Days (und ihrer Grabrede auf die guten, alten Radiozeiten) gibt’s Applaus von mir. Besonders die Kritik betreffend Ausbau der Wetterprognosen auf Schweizer Radio DRS trifft für einmal ins Schwarze.

Dem Wetter fehle die notwendige Relevanz, wetterten sie, «umso weniger als auch Radio DRS sich dem Wetter mit nervtötender und nicht enden wollender Geschwätzigkeit widmet».

Felix „der Schnauz“ Blumer, Cecile „Meteorologie hat mein Leben ja so bereichert“ Bähler und Sandra „Kassenabsturz“ Boner werden sich über dieses Kompliment sicherlich freuen. Anders Thomas Bucheli. Der Chef versteht Kritik und kann lesen.

Das Wetter, so wetterten sie weiter, mache ja sowieso, was es wolle. «Wenn dieses repetitive Geplätscher mit den suggestiven Pseudofragen zu allem noch gesponsert wird, nagt das nur an der Glaubwürdigkeit.»

Ich schätze Ihr Engagement für die deutsche Sprache. Eine suggestive Pseudofrage im Zusammenhang mit Wetterprognosen ist, wie sie ja sicherlich bereits wissen, allerdings ein unnötiger Pleonasmus.

Richtig schön wird die Kritik, wenn wir darüber nachdenken, wer denn diese Rede für Herrn Moritz Leuenberger geschrieben haben könnte. War es vielleicht der Ex-DRS Mitarbeiter und Bundeshaus-Redaktor Patrick Wülser, der kürzlich zu Moritz ins UVEK wechselte?

Kollegenschelte im Hause DRS? Wobei nein, dem wäre dieser Pleonasmus doch sicherlich aufgefallen.