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Quid pro quo

Schön, dass endlich auch einmal eine Gewerkschafterin der Meinung ist, dass Verhalten der TA-Media sei einer Demokratie unwürdig. Nichts Bahnbrechendes. Aber immerhin. Erstaunlich allerdings, wie sich der Verlag immer wieder rauszuwinden versucht.

Wir haben einen Drittel unserer Leser verloren. Es ist daher verständlich, dass wir auch die Redaktion restrukturieren mussten“ – um einen Drittel, wohlgemerkt.

Quid pro quo.

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Vom Hass auf freie Journalisten

Köstlich.
Da veröffentlicht die Medienlese den Brief eines angeblich „freien Journalisten“, der unter der Knechtschaft der grossen Verlage leidet und darum den ganzen „Modus Medium“ anschwärzt. Dass es sich dabei mit grosser Sicherheit um die PR-Aktion einer Gewerkschaft handelt, scheint keinen zu stören – im Gegenteil. Nun greift der Spiegel das Thema auf und in den Kommentaren prügeln sich fortan die deutschen Journalisten.

Es passiert ja wirklich selten, dass ich 40(!) Kommentare am Stück durchlese, aber wenn sich die deutsche Möchtegern-Journaille auf unterstem Niveau duelliert, dann muss ich das einfach sehen.
Outet sich dabei auch noch ein hasserfüllter Rezipient, dann ist das fast so gut wie Moderatoren die Thomas Borer nicht kennen.

Johurnalisten…verkaufen sich jedem, plappern geldgeil nach, was Apple erzählt, IBM oder die deutsche Bank…und pennen am Schreibtisch…ob frei oder angestellt…faule Bande!

Haut sie alle raus und die Blogger auch, euch braucht niemand!

Ich habe über die Jahre schon etliche von euch Nichtsnutzen aus dem Job entsorgt, ob angestellt oder nicht. Wer nicht so schreibt, wie ich es lesen will, lernt mich kennen. Und für alle, die die Qualität dieser Schreiberlinge auch verbessern wollen, so geht das:

Da gibt es extra für uns eine Seite (ganz hinten), und die heißt “Impressum”!

Da stehen die ganzen Telefonnummern drin. Also ruft man da einfach an, wenn einem mal wieder die Galle überläuft, weil sie wieder nur Müll geschrieben haben, und dann macht die mal so richtig frisch.

Das mache ich öfter, und so wie das jedesmal abgeht, haben die danach aber mehr Potenzstörungen als ich. Danach geht’s mir immer besser.

Kleine Tips:

Gut vorbereiten, nachgooglen, Stichworte, Quellen und Zitate bereithalten und vor allem IMMER im Stehen telefonieren! Das ist das A und O!

Besonders anfällig für mittelschwere Schwächeanfälle ist die Recherche-Abteilung. Die kann man locker in Grund un Boden klopfen, weil die so ahnungslos sind, das man sich an den Kopf fasst und die sind nicht gewandt genug, sich aus der Affäre zu ziehen, wenn man sie nicht lässt!

Kleiner Katechismus:

“warum habe ich die Fakten vorliegen und sie nicht?”

“muss ich mit anderen Medien kontaktieren, um ihre Recherche-Methoden öffentlich zu diskutieren, oder können wir das jetzt und hier klären?”

“soll ich Sie dahingehend zitieren, dass Sie meinen Vorhaltungen nichts entgegenzusetzen haben?”

“ist Ihnen das von mir zitierte Material demnach unbekannt, sodass ich Ihre Antworten als Bestatigung zu verstehen habe, dass bei Ihnen keine Recherche vorgenommen wird?”

“können Sie Sich vorstellen, dass ich Sie in meinem Magazin als Quelle bennene, die das Fehlen jeglicher Recherche bestätigt?”

usw. usf. der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Mails funktionieren nicht so gut. Aber auch damit hatte ich schon Erfolg

PS: Wer mag dem Herrn mal die Nummer von Ingrid schieben?