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Warum ich Ueli pausenlos die Fresse polieren könnte

Sehr lustig, was Herr Bundesratskollege (heute sind alle Kollegen) Ueli Maurer da übers Wochenende veranstaltet hat. Damit (und nicht mit seiner Politik und / oder Polemik) schaffts Neo-Ueli sogar in die Welt am Sonntag und durchbricht damit endlich die lähmende Nichtberichterstattung der Weltpresse über diese  bedeutende Persönlichkeit sowie die deutsche Dominanz, die seit Ewigkeiten im Schweizer BR-Fuhrpark regiert (4x Audi, noch ein wenig Mercedes (Merz, wer sonst) und ein VW (die SP tut was fürs Volk)).

Bravo Ueli. Endlich mal einer, der nicht nur labbert sondern auch handelt. Wir freuen uns auf die Facebook-Reaktion verärgerter Mercedes-Angestellter mit dem Namen: Warum ich Ueli pausenlos die Fresse polieren könnte.

Idiot des Tages: Facebook erleidet Doppelschlag

one-two-punch, Super-GAU. Wie auch immer man es nennen will, aber wenn Facebook nach heute nicht tot ist,  dann hilft nur noch ein globaler Stromausfall. Nachdem Facebook vom ersten GAU, den neuen Nutzungsbedingungen, kleinlaut zurückgerudert ist, hat der Datenwachschutz nachgetreten. Offenbar sind sensible Serverdaten online verfügbar und werden Hackern Tür und Tor öffnen. Nicht nur sind private Fotos, PGP Keys (!) und Emails zugänglich sondern auch Informationen über die Facebook-Server. Sowas muss böse Folgen haben.

(Hab ich schon erwähnt, dass mir das total egal ist, da ich keinen Facebook-Account besitze?)

Facebook-Verbot für UBS

Morgen Montag dürfte ein harter Wochenanfang für alle UBS-Manager mit Facebook-Account werden. Laut Angaben der Zeitung Sonntag sperre die Bank ihren Mitarbeitern den Zugang zur Social-Network-Plattform, denn:

«Insbesondere Social-Network-Plattformen wie Facebook bergen die Möglichkeit der Speicherung von Informationen, die auch Rückschlüsse auf den Arbeitgeber zulassen» sagt UBS-Sprecher Andreas Kern im Interview.

Nicht schlimm würde man meinen, dann wird in der grössten Schweizer Bank endlich mal wieder gearbeitet, was sich ev. für einmal positiv auf den Aktienkurs auswirken könnte.
Doch die Theorie hat Lücken. Schliesslich ist Facebook in internationalen Konzernen wie Novartis oder Roche nach wie vor erlaubt. Auch die Bundesverwaltung kennt (komischerweise) nach dem Foto-Datenskandal immer noch kein Social-Networking-Verbot. Ausgerechnet, möchte man sagen:

„Botnetz-Kriminelle sind aggressiv und machen nicht einmal vor der Bundesverwaltung halt. So wurden Ende letzten Jahres rund 500 E-Mails an die Mitarbeitenden geschickt. Diese Nachrichten waren personalisiert und betrafen einen vermeintlichen Fotowettbewerb. Der gefälschte Absender war ebenfalls eine Bundesstelle. Wer auf den Link zur Teilnahme klickte, landete auf einer täuschend echten Kopie einer Bundesseite. Doch befanden sich die  Bundesangestellten  dann tatsächlich bei einem Service Provider in einem afrikanischen Staat und luden sich eine Malware herunter.

Und Opfer einer DDos-Attacke wurde unter anderem im letzten November die Swisscom. Beinahe 3500 Kunden bekamen die Auswirkungen des Angriffs zu spüren. So war etwa während der Zeitspanne die Online-Version des «Tages-Anzeigers» nicht verfügbar. „
(Auszug: Handelszeitung 27.8.2008, S. 11)

Könnte es also doch sein, dass die UBS für einmal richtig reagiert? Vermutlich handelt es sich dabei jedoch um einen verfehlten Aktionismus, gepaart mit Hysterie. Denn: Sicherheitsrisiko Nr. 1 global operierender Firmen sind nach wie vor Laptops oder die Idioten, die sie benutzen.