Dumb and dumber

Fernsehen macht dumm –  und tot, sagt mir heute Newsnetz. Eigentlich müssten wir alle schon längst tot sein, zumindest dann, wenn man in seinem Leben schon total 10 Stunden fern gesehen hat.

Ich bin ein lebender Toter. 10 Stunden schaff ich locker in einer Woche. So lese ich heute:

In den folgenden sechseinhalb Jahren steigerte jede täglich vor dem Fernsehgerät verbrachte Stunde die generelle Sterblichkeit um elf Prozent. Die Gefahr, einer Herzkreislauf-Erkrankung zu erliegen, stieg sogar um 18 Prozent. Selbst die Krebsmortalität nahm zu, allerdings nur um neun Prozent.

Jede Stunde steigert also die Sterblichkeit um elf Prozent, bei Herzkreislauf-Erkrankung sind es sogar 18.

Ich bin ein medizinisches Wunder! Her mit dem Nobelpreis! Her mit dem Ruhm! Ich stelle meinen noch lebenden Körper der Forschung zur Verfügung. Gegen ein Bescheidenes Entgelt von 1 Mio £ die Stunde, täglich, versteht sich.

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