Gestrehlt in die Zukunft..

Nun bekommen die „Opfer“ des sogenannten „Mai-Massakers“ Namen. Noch ist die Liste nicht vollständig, aber sie wird immer länger. Wer also nicht weiss, was die Entlassung für den Leser konkret bedeuten wird, der kann sich nun immerhin ein ungefähres Bild machen.

Gleichzeitig beachte man bitte diesen Abschnitt aus der gestrigen NZZaS. Er stammt aus dem Artikel „Ein Unfassbarer der sich gern versteckt“ und handelt von Res Strehle, derzeit Chefredaktor (zusammen mit dem Anderen da, den niemand so wirklich mag und der daher auch nicht mit Namen genannt wird) des Tages Anzeigers.

Jeder Fall sei genau angeschaut worden. Trotzdem sitzt er am Donnerstagabend in seinem Büro mit Blick auf die Sihl und fragt sich, ob wirklich jeder Entscheid richtig gewesen sei. Seine Zweifel gehen so weit, dass er erwägt, einzelnen Gekündigten wieder eine Stelle anzubieten. Das kann man als ehrliche Einsicht sehen oder als irritierende Unsicherheit einer Führungskraft, die mit ihrem Wanken die Betroffenen in ein emotionales Chaos stürzt.

Vielleicht wird die Liste also auch wieder etwas kürzer. Immerhin, so könnte man sagen, hat die NZZaS den Druck etwas erhöht. Vielleicht zieht ja das eine oder andere Blatt nach.

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Eine Antwort zu “Gestrehlt in die Zukunft..

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