Tom Kummer – The Movie

Was man doch nicht alles erfährt, wenn man die Randnotizen der Regionalpresse liest..
Der Ta Media-Journalist und Regisseur Miklos Gimes dreht derzeit offenbar einen Dokumentarfilm über seinen berner Berufskollegen Tom Kummer – auch bekannt als „Borderlinejournalist“ (was ich nach wie vor für Blödsinn halte. Schreibbegabter Betrüger tut´s auch). Offenbar ist es Gimes gelungen (schreibt die Aargauer Zeitung) diverse Weggefährten aus Kummers „Schummelzeit“ aufzutreiben. Die beiden geschassten Ex-Chefredaktoren Poschardt und Kämmerling gehören allerdings laut AZ nicht dazu, was wir sehr bedauern. Denn das wären wohl die zwei interessantesten Köpfe gewesen. Selbst als alle schon ahnten, dass Tom mogelt, haben die beiden munter weiter publiziert.

Dem Internet sei dank, nun wissen wir auch, dass Gimes mindestens 260´000.- Fördergeld für „Kummer“ bekommt (180´00 von der Zürcher Filmstiftung und 80´000 von suisseimage).
Ich geb das Bloggen auf und drehe einen Film über dasmagazin.ch. Arbeitstitel „.ch“ – damit wäre nicht nur das Thema Web 2.0 und Interaktivität im schweizer Journalismus abgedeckt, sondern auch gleich die aktuelle Wirtschaftskrise an einem Beispiel erklärt.

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5 Antworten zu “Tom Kummer – The Movie

  1. Dose E.S.K

    Eigentlich freue ich mich ja auf den Film. Das sehe ich mir sicherlich an.
    Lustig ist in diesem Zusammenhang auch immer wieder das Zitat einer Filmschulabsolventin: „Warum sollte ich im Ausland arbeiten, wenn ich doch in der Schweiz Fördergelder kriege?“

    Ja warum eigentlich?

    Und welchen schweizer Kinofilm haben sie zuletzt gesehen?

  2. Ich nehme die Frage jetzt einmal ernst:

    „Home“ von Ursula Meier (sehr gut).

    „Happy New Year“ (viel besser als es die Zuschauerzahlen suggerieren – ich mag diesen Film wirklich).

    Und sogar beide im Kino geguckt. Bezahlenderweise.

  3. Gibt es Schweizer Kinofilme??? ;)

  4. Dose E.S.K

    Die Frage beinhaltete doch einen gewissen Ernst, ja. Bei „Home“ kann ich noch mithalten, hat mir auch gut gefallen.

    Zählt „Maman est chez le coiffeur“ eigentlich auch als schweizer Film? Wenigstens ein bisschen? Dann käme ich immerhin auf die überdurchschnittlich hohe Zahl von 2.

  5. DieSocke

    @Dose E.S.K: So ganz im Sinne der fast-nation nicht mehr die Nase in das Buch heben und direkt vor die olle Leinwand hocken.

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