„Fringe“ am Leutschenbach

Manchmal geschehen am Leutschenbach merkwürdige Dinge, die dann, ein paar Tage später, einen noch merkwürdigeren Widerhall in den Medien finden.

Tatsache ist: Gianluca Galgani gibt seinen Job als Italien-Korrespondent ab. Warum er das tut, ist nicht bekannt. Wer die Nachfolge dereinst antritt übrigens auch nicht.

Soweit so uninteressant. Die Zeitung „Sonntag“ weiss nun aber zu berichten, dass Tagesschau-Sprecherin Béatrice Müller auf Galgani folgen werde. Dazu liefert sie ein paar hib- und stichfeste Beweise wie: Müller besitzt ein Ferienhaus in der Toscana, sie spricht fliessend italienisch und ihr Ehemann Heiner Hug liebe Italien.

Nicht nur führt der „Sonntag“ mit dieser Behauptung sämtliche Bewerbungskriterien ad absurdum, der Blick ist auch noch so blöd und lässt sich darauf ein.

Heute zieht das Boulevard-Blatt mit der Geschichte „Geht Miss Tagesschau wirklich nach Rom?“ nach. Eine halbe Seite lang wird praktisch Wort für Wort wiederholt, was der „Sonntag“ schon gepredigt hat. Einzig der letzte Abschnitt enthält eine Neuigkeit: „Kollegen gegenüber habe Müller kein Interesse an der Stelle gezeigt„.

Mal abgesehen davon, dass es nun wirklich alles andere als relevant ist, ob Béatrice Müller nach Italien geht oder nicht: wen interessiert so was eigentlich? Wenn die Béatrice wenigstens noch singen würde, oder strippen oder kiffen. Aber so?

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Eine Antwort zu “„Fringe“ am Leutschenbach

  1. Strippen, das wäre doch mal was. Auch sonst eine schöne Vorstellung. Frau Müller (kennt die noch wer aus 80?) vor den Erdbebentrümmern mit newsharter Stimme. Es bebt förmlich.

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