Idiot des Tages – die gute alte Zeitung

Google sucht neuerdings mit altmodischen Printanzeigen weltweit nach Autoren, deren Werke vergriffen sind.

In den schmucklosen Annoncen fordert Google alle Autoren gedruckter, aber derzeit nicht mehr lieferbarer Bücher auf, sich mit Google in Verbindung zu setzen. Stimmen sie bis zum 5. Januar 2010 der Einspeisung ihrer Werke in Googles Superbibliothek zu, erhalten sie eine Einmalzahlung von 60 Dollar und werden an den Werbeeinnahmen beteiligt, die Google mit Anzeigen rund um das digitale Buch einspielt. Von den Gebühren, die Google in Zukunft für das Herunterladen kompletter Bücher erheben will, erhalten sie 63 Prozent. Stimmen sie nicht zu, bleiben ihre Bücher ungescannt. Mit der Anzeigenkampagne hofft Google, eine juristisch einwandfreie Grundlage zu schaffen und sich vor späteren Prozessen zu schützen. Wer sich trotz der weltweiten Bekanntmachung nicht meldet, so die Argumentation von Google, genehmigt stillschweigend die digitale Verbreitung seiner Werke. (via)

Konsequenterweise müssten die Zeitungen ja solche Anzeigen ablehnen. Andererseits ist es doch schon fast eine Art Versöhnung, wenn das eigene Grab vom Mörder mitfinanziert wird.

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