Tagesarchiv: 02/03/2009

Mediales Littering – Heute: SF

Auch beim Schweizer Fernsehen sitzen wahrlich keine Genies an der Tastatur..

Gute Nachrichten für Mieter
Referenzzinssatz bleibt unverändert

Juhuu, endlich keine Mietzinssenkung und das obwohl die Hypozinsen am Boden kleben!

Werbeanzeigen

Medienlese und so..

In der Rubrik 6 vor 9 verlinkt Medienlese jeweils besonders interessante und kontroverse Artikel (die sich auch mal als Enten entpuppen) zum Thema Medien.

Nein, falsch. Entschuldigung. Noch einmal von vorne. In der Rubrik 6 vor 9 verlinkt Medienlese gerne auch mal Artikel zum Thema „Paarungsverhalten bei Frauen„.

Darum heisst das Ding auch Sex vor 9. Und die Site Frauenlese.com oder so. Pf, Internetjournalisten. Mon oeuil.

Idiot des Tages: Hearst Corp.

Bin ja mal gespannt, wie lange die Deppen das durchziehen..

WWW- Wirres Wursteln bei der Weltwoche

Ich mag Hildegard Schwaningers „Notizen zu Namen“. Das ist eine Art Mini-Gala für Bessergestellte, eine Glückspost mit Platinrand, wenn man so will. Hildegard, Berlin-Bildredaktions-erprobt und promierfahren, verkündet dann so Sachen wie: „Am Tisch von Frauenarzt Roman Müller hiess das Motto Miami Beach. Der Doktor kam als Mafiaboss, seine Frau Brigitte Müller, Psychologin, tanzte mit wildem Temperament“. Klingt dumm? Stimmt. Aber immerhin es ist Marcel-Ospel-mässig-dumm. Musicstars verdienen ja nix.

Manchmal kann Hildegard sogar richtig fies sein. Zum Beispiel wenn sie schreibt, dass Roger Köppel mal wieder ne Freundin hat: „Damit sind alle Gerüchte, der 44-jährige eiserne Junggeselle möge keine Frauen, entschärft.“ Noch fieser wäre allerdings gewesen, sie hätte die Wahrheit geschrieben. Denn Roger Köppel stand nie ernsthaft im Verruf schwul zu sein. Dafür waren seine bemitleidenswert regelmässigen Brautschau-Besuche im „Sprüngli“ am Zürcher Bellevue viel zu auffällig.

(Ein kurzer Einschub hier zum Thema: Warum Newsnetz-Schreiber einen empfehlenswerten MAZ-Schnuppertag nicht überleben würden. Antwort: weil Newsnetz Hildegards Artikel zerstückelt und aus Köppels nicht-schwul sein eine Newsmeldung macht. Dafür von unserer Seite ein aufmunterndes: Weiter so).

Nun, während Roger K privat fortan offenbar auf Prosperität setzt, gilt für seine Redaktion weiterhin das Reduktionsprinzip. Nach Albert Kuhn (neben Nick Joyce einer der wenigen, die noch etwas von Musik verstehen) muss nun auch Eugen Sorg über die Kante springen. Ich bin geneigt zu fragen: was ist das für eine Strategie? Müssen nun noch weniger Leute noch mehr schreiben? Oder kauft sich Roger seine Inhalte künftig noch fleissiger beim New Yorker und dem Observer zusammen?

Wer ausser Köppel schreibt denn noch für die Weltwoche? Hallo? Ist da jemand?