Der Webreporter – Der Idiot des Tages

Immer wieder höre ich: Journalist zu sein, ist nicht schwer. Alle tun es, jeder weiss wie und alle können es besser. Wer dem wiederspricht wird gleich mit Blog-Beispielen, Youtube und den Namen von Neo-Talenten zugemüllt. Screw you!

Richtig ist: Fähige Menschen gibt es überall. Auch Kandidaten bei MusicStar-Castings treffen hin und wieder den richtigen Ton. Was ihnen aber fehlt ist Erfahrung,  Wissen und das daraus resultierende Können. Denn Talent alleine nützt nicht viel.

 

Heute lese ich im Netz folgende Schlagzeile:

13-jährige Schülerin wurde unbemerkt Mutter und brachte gesundes Baby zur Welt„.

(Blick-Geschichte von Anfang Woche, abgeschrieben bei der Baslerzeitung die wiederum beim 20 Minuten abgeschrieben hat).

 

Verbrochen hat die Geschichte Webreporter jsbach. Nicht nur hat Johann-Sebastian bei seiner Namenswahl etwas zu hoch gegriffen, offensichtlich hat er auch noch nie der Geburt eines Kindes beigewohnt. Keine Frau wird unbemerkt Mutter, es sei denn sie ist Hirntot.

Die Theorie, dass Herr jsbach doch schon älteren Semesters ist und daher zumindest über Erfahrung und vielleicht auch etwas Wissen verfügen müsste, gilt zumindest in diesem Fall als Wiederlegt.

 

Wäre Herr jsbach mein Redaktions-Assi würde ich ihm dafür nicht nur kräftig in den Arsch treten und ihn als Chauvinisten und Rüppel bezeichnen, ich würde ihn zur Strafe auch noch 30 mal: „Auch Frauen haben Gefühle“ an die Wandtafel schreiben lassen.

Damit hätte er folgende Erfahrung gemacht: Beleidige nie eine Frau, denn jetzt weisst du, so was kann ins Auge gehen.

 

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