Journalistenkrise x Stellenabbau = Praktikant

Heiteres Journalistenraten

Finde den Zusammenhang:

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Praktikum in der Bildredaktion von „Die Weltwoche“:

Die Weltwoche sucht ab Februar 2009 eine/n Praktikant/in für die Bildredaktion Sie unterstützen die Bildredaktion bei der Recherche in Bild-Datenbanken, bei Bildanfragen und Bildbestellungen sowie bei sämtlichen administrativen Tätigkeiten. Idealerweise haben Sie eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Fotografie absolviert. Sie haben ein gutes Bildverständnis, sind interessiert an internationaler, zeitgenössischer Fotografie und haben eine sehr gute Allgemeinbildung. Sie sind belastbar und kommunikativ, verfügen über gute PC-Kenntnisse und beherrschen die englische Sprache (französisch von Vorteil). Auf Sie wartet eine spannende Aufgabe und zahlreiche Einblicke in die praktischen Arbeitsabläufe unserer Redaktion und des Berufs-Alltags eines Bildredakteurs. Sie lernen die Facetten des Berufsfeldes kennen und werden während des 6-monatigen Praktikums auf die Arbeit in einer Bildredaktion vorbereitet. Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbung und Lebenslauf bitte an: dingsda.blabla@weltwoche.ch

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Weltwoche AG baut Stellen ab

Auch die Weltwoche Verlags AG sieht sich aufgrund der weltweiten Finanzkrise gezwungen, Stellen zu streichen. Um den unternehmerischen Erfolg und die Profitabilität des Unternehmens auch in einem schwieriger werdenden Umfeld sicher zu stellen, seien Restrukturierungsmassnahmen eingeleitet worden, heisst es in einer Mitteilung. Dabei sei auch ein Personalabbau nicht zu vermeiden.

Chefredaktor Roger Köppel im Communiqué: „Kostensenkungen und Restrukturierungen sind für alle Firmen, die angesichts der Krise nicht auf Staatshilfe hoffen können, ein Gebot der Sorgfalt und der Verantwortung.“ Wieviele Arbeitsplätze bei der Weltwoche verloren gehen, ist der Mitteilung des Verlages nicht zu entnehmen.

Vor kurzem hat „persoenlich.com“ in einem Interview Weltwoche-Verleger Roger Köppel nach den Auswirkungen der Finanzkrise auf sein Blatt gefragt. Seine damalige Antwort: „Leider kann ich dazu nicht sagen ‚La crise n’existe pas‘. Wir sind davon auch sehr betroffen. Derzeit haben wir noch keinen starken Inseraterückgang. Wir beobachten die Entwicklung mit grosser Sorge und müssen schauen, wie wir uns unternehmerisch positionieren wollen. Welche Massnahmen wir treffen, darüber kann ich noch nichts sagen.“ Nun ist der Entscheid also gefallen.

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