Monatsarchiv: November 2008

Journalistenkrise x Stellenabbau = Praktikant

Heiteres Journalistenraten

Finde den Zusammenhang:

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Praktikum in der Bildredaktion von „Die Weltwoche“:

Die Weltwoche sucht ab Februar 2009 eine/n Praktikant/in für die Bildredaktion Sie unterstützen die Bildredaktion bei der Recherche in Bild-Datenbanken, bei Bildanfragen und Bildbestellungen sowie bei sämtlichen administrativen Tätigkeiten. Idealerweise haben Sie eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Fotografie absolviert. Sie haben ein gutes Bildverständnis, sind interessiert an internationaler, zeitgenössischer Fotografie und haben eine sehr gute Allgemeinbildung. Sie sind belastbar und kommunikativ, verfügen über gute PC-Kenntnisse und beherrschen die englische Sprache (französisch von Vorteil). Auf Sie wartet eine spannende Aufgabe und zahlreiche Einblicke in die praktischen Arbeitsabläufe unserer Redaktion und des Berufs-Alltags eines Bildredakteurs. Sie lernen die Facetten des Berufsfeldes kennen und werden während des 6-monatigen Praktikums auf die Arbeit in einer Bildredaktion vorbereitet. Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbung und Lebenslauf bitte an: dingsda.blabla@weltwoche.ch

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Weltwoche AG baut Stellen ab

Auch die Weltwoche Verlags AG sieht sich aufgrund der weltweiten Finanzkrise gezwungen, Stellen zu streichen. Um den unternehmerischen Erfolg und die Profitabilität des Unternehmens auch in einem schwieriger werdenden Umfeld sicher zu stellen, seien Restrukturierungsmassnahmen eingeleitet worden, heisst es in einer Mitteilung. Dabei sei auch ein Personalabbau nicht zu vermeiden.

Chefredaktor Roger Köppel im Communiqué: „Kostensenkungen und Restrukturierungen sind für alle Firmen, die angesichts der Krise nicht auf Staatshilfe hoffen können, ein Gebot der Sorgfalt und der Verantwortung.“ Wieviele Arbeitsplätze bei der Weltwoche verloren gehen, ist der Mitteilung des Verlages nicht zu entnehmen.

Vor kurzem hat „persoenlich.com“ in einem Interview Weltwoche-Verleger Roger Köppel nach den Auswirkungen der Finanzkrise auf sein Blatt gefragt. Seine damalige Antwort: „Leider kann ich dazu nicht sagen ‚La crise n’existe pas‘. Wir sind davon auch sehr betroffen. Derzeit haben wir noch keinen starken Inseraterückgang. Wir beobachten die Entwicklung mit grosser Sorge und müssen schauen, wie wir uns unternehmerisch positionieren wollen. Welche Massnahmen wir treffen, darüber kann ich noch nichts sagen.“ Nun ist der Entscheid also gefallen.

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Der DFB versteht keinen Spass

Der DFB legt nach. Nachdem man mit der Kontroverse Zwanziger gegen Weinreich in die Blogfalle getrollt ist, werden jetzt auch die Schiedsrichter diszipliniert. Thomas Metzen hatte die meiner Meinung nach brilliante Idee, in beiden Brusttaschen eine gelbe Karte mitzutragen, damit er bei Gelegenheit für doppeltes Gelb auch mit beiden Händen gleichzeitig austeilen kann. Am letzten Sonntag hat er dies nun getan und wird deswegen vom DFB aus dem Verkehr gezogen.

Kann man beim DFB wirklich so doof sein? Die Spieler und die Schiedsrichter könnten sich ja auf folgenden Kompromiss einigen: Wer zwei Trikots übereinander trägt, um beim Torjubel eines ausziehen zu können, der wird nicht mit Gelb bestraft. Im Gegenzug dürfen die Schiedsrichter soviele Karten mit sich herumtragen, wie sie bei gegebenem Anlass auch gleichzeitig zeigen können. Der Fussball wird dadurch nicht schlechter, nur unterhaltsamer.

Praktikum beim SF gefällig?

Manchmal frage ich mich, über welche Qualifikationen man verfügen muss, um beim Schweizer Fernsehen als Praktikant zu arbeiten. Kochen? Basteln? Oder gar Turmspringen?  Wollte mich soeben kurz per Live-Ticker ins Fussballspiel Schweiz-Finnland einlesen und stelle fest:

eishockeyOder anders gesagt: Sport ist Sport. Ob Ball oder Puck ist scheissegal.

Helft Kurt Imhof!

Lebrument, der Verleger der Südostschweiz, findet Kurt Imhof soll in seinem Laden Ordnung schaffen. Wusste gar nicht, dass Lebrument jetzt auch noch weiss, wie man Wissenschaft organisiert. Es soll ihm bitte niemand die Chance geben, sich auch in diesem Metier profilieren zu wollen. Lebrument fordert schliesslich offensiv die Aufhebung der Trennung von Redaktion und Verlag. Von so jemandem erwarte ich nicht viel mehr als die wissenschaftspolitische Forderung nach mehr angewandter Forschung. Diese Art neoliberaler Subjekte fügen der Wissenschaft zur Zeit auch ohne die Hilfe Lebruments einen langfristig erheblichen Schaden zu. (Ja, Frau Nowotny sie sind unter anderem gemeint.)

Wenn Imhof eingestehen muss, dass ihm das Geld fehlt, um die Südostschweiz zu abonnieren und in seine Studien integrieren zu können, dann böte sich für Lebrument doch eine schöne Chance. Er könnte sich als grosser Wohltäter für die Wissenschaft hervortun und dem armen Kurt Imhof in seiner Notlage aushelfen, indem er ihm ein Abo der Südostschweiz schenkt. Sich zum Mäzen aufzuspielen, war doch schon immer das Hobby der Patrons und als Patron versteht sich Lebrument ganz sicherlich.

Ein unglaublicher Demagoge ist:

Theo Zwanziger. (mehr)

einsatzplatte: Kitty Daisy & Lewis / Kitty Daisy & Lewis

Wie die Kelly-Family nur viel geiler, da original Hillbilly. I love that hillbilly music it’s got a rockin‘ beat!

einsatzplatte: Emiliana Torrini / Me and Armini

Musikalisch  eher mittelmässiges Off-Beat-Popalbum, wäre da nicht Emilianas erotische Stimme. Armini, mein Name..