Wer ist Jens Korte…?

Ich hasse das Schweizer Fernsehen, mit einer Ausnahme: Jens Korte. Keiner berichtet so analytisch, ruhig und gelassen über das internationale Börsengeschehen wie der Wallstreetreporter in New York. Selbst jetzt, in Momenten da „Angst – aber keine nackte Panik“ (NZZ 19.9.2008) an den Börsen umgeht und das Stimmungsbaramoter der AAII in den Keller zeigt. Jens Korte schwitzte selbst gestern nicht und erzählte ruhig und gelassen vom Kursfeuerwerk an der NY-Stock-Exchange, auch „wenn kein Stein mehr auf dem anderen steht“.

Wer also ist dieser Jens Korte, der sein Geld offensichtlich unter der eigenen Matratze hortet und selbst völlig unbeteilgt vom Geschehen an der Wallstreet berichtet? Jens Korte war ursprünglich Lokaljournalist der Berliner Morgenpost. Das gefiel ihm aber nicht besonders und so beschloss er ins Ausland zu emigrieren. „Und die einzige andere Sprache, die ich konnte, war Englisch“.

So kam er nach New York, zum Verlag Gruner &Jahr. Da hielt es ihn allerdings nicht lange und er wechselte an die New Yorker Börse. Korte war 1999 einer der ersten ausländischen Berichterstatter an der Wallstreet. Als Beobachter erlebte er die Auswirkungen des 11. Septembers und die Turbulenzen Anfang 2008. „Aber das jetzt toppt alles„. Denn jetzt, sagt Korte, sei das Finanzsystem generell in Frage gestellt.

2003 machte sich der Deutsche Börsenbeobachter selbständig und gründete die NYGP, die New York German Press. Die Agentur bietet Korrespendenzleistungen rund um den Börsensektor für deutschsprachige Medien, unter anderem auch fürs Schweizer Fernsehen oder die NZZ am Sonntag.

Derzeit hat Korte alle Hände voll zu tun und kommt selten vor Mitternacht nach Hause. „Morgens um 7 Uhr führe ich bereits die ersten Gespräche aus dem Badezimmer“. Sein Unternehmen läuft glänzend, ob dies allerdings von Dauer sein wird, darüber ist sich selbst Korte nicht sicher. „Die USA werden in eine Rezession schlittern“ und diese werde sich auch auf Europa und seine Auftraggeber auswirken. „Und wenn die Kosten sparen, dann bekommen das immer als Erstes die Korrespondenten zu spüren“. Die seien weit weg und könnten sich folglich auch kaum wehren. Meine Stimme zumindest hast du, Jens.

(Quelle Quotes: Tages Anzeiger 19.9.2008)

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9 Antworten zu “Wer ist Jens Korte…?

  1. Korbinian

    Ja, das ist super. Jens Korte ist wirklich der Beste. Sehe ihn immer auf DW-TV. Und seine Lieblingsreaktion auf die Übergangsworte ist: „das kann man wohl sagen.“ Dabei schaut er leicht grimmig leicht verstört in die Kamera und analysiert -wie oben beschrieben- das aktuelle Geschehen. Einfach großartig.

  2. bin auch „Jens Korte“-Fan! Aber die Schaltung auf SF jeweils, das ist doch alles vorbereitet und geskriptet. Er scheint abzulesen. Kann das jemand bestätigen?
    Trotzdem: mein Lieblings-Jens.

  3. Dose E.S.K

    Würde mich jetzt auch noch interessieren, ob der schummelt.

  4. Locher Alfred

    Wann hat Jens Korte die erste Ausbildung begonnen als was?

  5. Locher Alfred

    Ich bewundere die ruhige und sachliche Art und deutliche Aussprache.

  6. Hat jemand eine verlässliche Mail vom Jens Corte,
    ich hätte da eine dringliche Frage betreffend GM.

    Danke Euch herzlich

  7. Sorry, in der Hektik natürlich „Korte“…
    :-)

  8. Anonymous

    Sorray,

    aber Jens Korte muss erst Mal eine Sprachschule besuchen, damit seine zahllosen ehm’s und ähm’s endlich „verschwinden“!
    Es ist eine schande unsere und auch die snglische Sprache so zu verhunzen.
    Siehe DW-TV, dort kommt er oft mit seinen „Unworten“ auf den Bildschirm

  9. Herr Wirtschaftsjournalist Jens Korte / wdr 5
    Sehr geehrter Herr Jens Korte; Das hört sich alles sehr gut an; aber ist es auch realistisch? Blut, Schweiß und Tränen versprach Sir. Winston Churchill. Wem; vielleicht Polen? Wissen oder Nichtwissen; es macht wirklich keinen Spaß, immer wieder den gleichen Schnack zu hören. Ehrlichkeit! Es tut schon weh, wenn man an all das Unrecht denkt, daß tagtäglich und vor allen Dingen in der Vergangenheit; und da wieder in der jüngsten Vergangenheit geschieht. Es bleibt das alte Lied; nicht lesen können ist halb so schlimm; man liest dann wenigstens nichts falsches. Zu allem Unfug kommt immer mehr. Es wirkt auf alte Gefühle. Es ist das Nichtverstehen der Vergangenheit. National-Sozialismus hin oder her. Es mag sich komisch anhören; aber der ganze Hitlerspuk und damit die komplette, dumme Spionage wären überflüssig gewesen mit den darauffolgenden tierischen Handlungen. England wußte von Anfang an wirklich alles. Sir. Winston Churchill vereinbarte 1939 mit dem Herrn Stalin das Kathyn Massaker. Tatsächlich, das war so. Wie das, war nicht der Herr Stalin 1939 mit dem öden Hitler verbündet? Trotzdem, er vereinbarte im Jahr 39 des Stalin Hitler Paktes den bestialischen Mord an 30 Tausend polnischen Offizieren! 30 Tausend polnische Offiziere wurden in Kathyn mit dem Wissen und dem Wollen von dem ehrwürdigen Sir. Winston Churchill allerdings von den Sowjets furchtbar, hinhaltend massakriert, also gemordet. Entsprechend, dem folgend verhielt die sowjetische Armee 1945 jenseits des Flusses bis die tapfere polnische Aufstandsarmee gegen die öde SS Hitlerarmee unterlegen war. Der Aufstand wäre anders verlaufen, wenn die 30 Tausend polnischen Offiziere mit ihr dem taktischen Wissen überlebt hätten. Es wäre schon komisch, wenn die sowjetische Armee nichts über den Befund gewußt hätte. Die Dinge waren offensichtlich von Anfang an bis zum Schluß geplant. Kann von einem Angriff der widerwärtigen SS Armee gegen die friedliebende Sowjetunion noch geredet werden? Ist das Buch von dem hohen sowjetischen General richtig, daß er – Herr Stalin – endlich freies Feld hatte in Europa? Wie sagte schon Marx und Engels: „Der Kommunismus muß über Deutschland gehen, sonst kann er nicht siegreich sein“.
    Es ist aber noch viel schöner; die polnischen Piloten, die sich nach England retteten, die nahm Sir. Winston Churchill sehr wohl unter seine Fittiche; die konnte er gebrauchen, für die Verteidigung von England. Die waren, wie die Luftschlacht bewies, auch deutlich besser als seine eigenen englischen Piloten. Waren die Piloten mit ihren eigenen, polnischen Maschinen ganz einfach früher in England, bevor Sir. W. Churchill sie opfern konnte, oder brauchte Sir. W.Ch. sie einfach mehr? Sir. Winston Churchill sagte zum Schluß, nach der Niederlage des Deutschen Reiches: „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet!“ Heißt das, wir haben ein neues Schwein zu züchten, mit eingebautem Selbstmord zur Verfügung von Sir. Winston?
    → Aber es kommt noch schlimmer; der in der Bundesrepublik hochberühmte und ehrbare Prof. hc. Dr. hc. Marceli Reich-Ranicki mit polnischem, deutschen und israelischen Pass, neuerdings Träger des stolzen, weltbekannten Ludwig Börne Preises, der nach Gerichtsbeschluß „Der Eichmann von Kattowitz“ genannt werden muß, überredete die in England befindende polnische Exilregierung zurück nach dem polnischen Heimatboden zu kommen. Die tapferen Männer der einzig aufrechten Exilregierung wurden sofort brutal, gnadenlos, hinterhältig gekillt, nachdem sie ihren polnischen Heimatboden betreten hatten. Man denkt sofort an Palästina; dem Volk geht heute genauso. Alles fing an mit einem Unrecht an Polen, alles endete mit absolutem Unrecht an Deutschen und an den Palästinensern. Prof. hc Dr. hc hat in allen KZs gedient und viele Leute eigenhändig gekillt. KZs unter polnischer, deutscher, russisch kommunistischer Herrschaft. Diesem Mann ist es zuzumuten die Vergasung erfunden zu haben. Die Multi Einsatzgruppe in Israel, die sogenannte „THE UNIT“ darf alles. Sie ist an keine Hindernis gebunden. Sie stellt hinterher sogar die führenden Politiker im Lande; sie darf morden, sie macht Menschen kaputt, sie hat Macht über alles ohne Rechtfertigung. Sie ist schlimmer, vielmals schlimmer als die skrupelloseste SS.
    Wir zahlen, zahlen, … Es ist noch nichts unten angekommen. Nichts, absolut nichts. Die armen sind im Gegenteil noch ärmer und die Reichen noch reicher geworden. Was bekommen die Leute, die uns immer und immer wieder zur Zahlung und zur Spende aufrufen? Bei uns ist die Schule – trotz kleiner Klassen und vieler Lehrer – denkbar schlecht. Wie ist es in den Entwicklungsländern?
    Vielleicht klingt es nichtssagend; aber 1942 wurde in den USA das Buch geschrieben: „Germany must perish“ Alle Deutschen waren zur Ausrottung mittels Sterilisation bestimmt. Es wurde genau gesagt; so viele Deutsche gibt es an Männern und Frauen. So viele Ärzte werden das Geschäft mit der Sterilisation machen. Alle Deutsche; Nazis, Demokraten, Konservative, Fortschrittliche, Hitlergläubige, Kommunisten, für das Reich kämpfende, Widerstandskämpfer … als einzige nicht genannt wurden die Juden. Das Buch mußte nur noch in Deutschland bekannt gemacht werden. Wer machte dieses Buch über die Sterilisation bekannt? Es war das englische Radio BBC! Gerade die Feindfunkhörer bekamen die Nachricht zu hören. Auf Feindfunk stand die Todesstrafe. Was für eine Überraschung für die Feindhörer! Was für eine Überraschung für die Juden! Das stärkte natürlich die Freudschaft kolossal. Man stelle sich das im KZ vor! Ein KZ im KZ! Die Leute im KZ waren alle verbündet auf Grund der Zwangsmaßnahmen der alles unterlegen waren. Nur die Juden waren ausgenommen, weil die Juden die einzigen Überlebenden sein sollten.
    Für Sie als politisch denkender, besonders als antifaschistisch denkender Mensch ist es besonders wichtig; nach dem der Graf Bernadotte nach der Rettung der Juden von Dänemark – er baute eine Schiffbrücke aus Fischerboten nach Stockholm – von der Stern Bande unter Schamir-Begin erschossen und Wallberg nach dem er die Juden von Budapest rettete – er unterhielt ein internationales Lazarett worin die Juden und auch kommunistische Kämpfer angenommen wurden – von dem Eroberer von Budapest – der russisch jüdische General Sherenkow – gefangen genommen und verschwinden gelassen wurde rätselt man an den Zusammenhängen. Man weiß, daß Herr Wallberg noch Jahrzehnte lebte.
    Wie ist das, ich komme etwas durcheinander; die nationalgesinnten Menschen, sagt man, haben ihr Geld an das Zentrum, an die Liberalen gegeben. Das Geld für die scheiß Nazis kam von den Engländern. So haben die Engländer auf einen einfachen Telefonanruf das Geld für die Propagandazeitung der klebrigen Nazis gegeben. Stimmt da etwas nicht? Dann muß noch gesagt werden, ich weiß nicht ob Sie die Zeit gefunden haben sich damit zu befassen, Hitler hatte schon 33 mindesten 5 (fünf) Doppelgänger. Mit wem der kamen da die Leute zusammen, mit welchen haben die Leute gesprochen? 3/5 aller Fotos sind im 3 Reich von Adolf Doppelgängern. Die Besichtigung des Eifelturms in Paris; der Adolf war nie in Paris! Wenn es schon da nicht stimmt; soll man dann nicht alle Dinge in zumindest in Zweifel ziehen? Alle! Napoleon sagte: „Das deutsche Volk ist mit Abstand das Dümmste; sie glauben jede Lüge, man braucht sie ihnen nur erzählen!“ Nun, da haben wir ja Erfahrung drin.
    Welche Art von Völkervernichtung hat Frankreich, die USA, England, … noch nicht vollbracht. Mit ganz besonders herzlichen Gruß Dagobert R. Forner
    Dagobert R. Forner Dipl. Ing. Zum Werhahn 2; 50169 Kerpen-Horrem

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