Tageskommentar: Börse und Extremisten

Die Kurse kennen weltweit derzeit nur eine Richtung: Alles zeigt nach unten. CNN, ARD, ja selbst wir in der Schweiz kennen derzeit keine anderen Nachrichtenthemen, als die schlechte Lage an den Weltmärkten,  sowie die Neuordnung und Konsolidierung des Bankensektors.
Eine Tatsache die Scheich Muhammad al-Munajid sauer aufgestossen sein muss. Denn arabische Extremisten, sonst ein Dauerbrenner in den Nachrichten, erfahren derzeit kaum Beachtung. Selbst Rufe, die Quaida sei schuld am aktuellen Kurssturz, verhallen ungehört. So entschloss sich Scheich Muhammad in seiner letzten Fernsehansprache zu einer neuen Taktik.

«Alle Mäuse sind unrein»

Klingt doof, ist aber so. Zumindest in den Augen des Predigers al-Munajid. «Die  Maus  ist ein Soldat des Satans», erklärte der fanatische Geistliche. «Wie sehen Kinder heute eine  Maus? Selbst Kreaturen, die von ihrer Art her abstossend sind, werden wunderbar und liebenswert für die Kinder. Sogar  Mäuse.»

Die logische Schlussfolgerung liess nicht lange auf sich warten: «Auch  Micky Maus sollte in jedem Fall getötet werden». Mit dieser schrecklichen Tat würde Scheich Muhammad sicherlich sämtliche mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen, weg vom Börsengeschehen, wieder hin zum arabischen Extremismus. Zumindest für den Fall, dass der Scheich Disneyland entdecken sollte.

(Zitate: Quelle MEMRI-Intistut)

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