Tagesarchiv: 15/09/2008

Idiot des Tages V

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (ohnehin eine meiner Lieblinge aus der Sparte von..und…zu..) wandert dereinst nach ihrem Ableben direkt in die Hölle. In einem Interview mit der «Bild am Sonntag» (14.9.2008), denunziert sie Homosexualität als Modeerscheinung.

«Das ist eine Zeitlang modern, so wie damals bei den alten Griechen. Und dann wird daraus ein Kult gemacht».

Ja. Genau. Und wenn’s dann alle machen wird’s ein Trend (Willkommen in Zürich, der schwulsten Stadt der Welt.. hatten wir schon?).
Differenziert ist übrigens auch Glorias Meinung zu Afrikanern.

«Die Afrikaner sind mitnichten anders drauf als wir. Dass die mehr ‹schnackseln›, hat mit den klimatischen Bedingungen da unten zu tun»

Glücklicherweise ahnt Gloria wenigstens, dass sie dereinst direkt in die Hölle wandert.

«Ich hoffe, dass ich irgendwann einen gnädigen Gott finde und keinen gerechten Gott. Denn wenn es ein gerechter Gott ist, heisst es für mich: ‹Ab in die Hölle›»

Keine Panik Gloria, denn solltest du dereinst wirklich in die Hölle kommen kannst du dich darauf verlassen, dass es von Schwulen nur so wimmelt (auch der Höllenbewohner will kultig sein), und da es so scheiss heiss ist da unten, wollen die ja eh nur schnakseln.

Dumm für Gloria. Wer nicht schwul ist, muss leiden.

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Nachruf überflüssig…

David Foster Wallace kann nur gelesen werden. Die Schönheit von Federer’s Tennisspiel in einem Aufsatz aus dem Jahr 2006. (Vorsicht: Der Text entspricht dem Gegenstand an Schönheit und ist deshalb ohne Musse verschwendet.)

einsatzplatte: Death Cab For Cuties / Plans

Musik die von den Lovebugs stammen könnte, aber es nicht tut, weil die Schweizer Fangemeinde internationalen Erfolg nie verzeihen würde und weil die Käfer sich selbst internationalen Erfolg nie verzeihen würden und vor allem weil „Death Cab for Cuties“ einfach viel besser klingt als „Lovebugs“.