Auch Wetterfrösche und Wetterfeen veranstalten jedes Jahr eine Art Oscarverleihung. Zumindest im Deutschsprachigen Raum: Den Extremwetterkongress.
Unter dem Deckmantel der Wissenschaft und von Frau Prof. Annette Schavan diskutiert die verschworene Gemeinschaft der Wetterpräsentatoren über Beiträge, Sendungen und Prognosen und feiert sich ein wenig selbst. Als wichtig gelten jeweils die Preise für die beste Moderation, den besten Wetterbeitrag oder die beste Sendung.
Manchmal wird der Preis aber auch vergeben, weil das Studio über eine besondere Einrichtung verfügt oder weil das Wetter auf innovative Art und Weise präsentiert wird. Und zumindest in dieser Kategorie kann man dem SF nichts vormachen. Während die ARD (die in dieser Kategorie auch nominiert war) ihr Wetter nur noch aus dem Off lesen lässt und die Informationen, für die SF 5 Minuten braucht, in einer Minute sachlich über den Bildschirm bringt, predigen Cecile Bähler und Sandra Bohner vom Dach des Leutschenbachs aus. Und das ist, dieser Meinung schliesse ich mich gerne an, die exklusivste Art Gebührengelder zu verbraten. Das muss man schon mal anerkennen.
In diesem Sinne, Herzliche Gratulation ans Studiodekor.
1 Antwort bis hierher ↓
drunkenjudge // 22/02/2009 um 11:25
Wie hat doch Herr Bucheli vergangene Woche sein Publikum begrüsst? – Mit einem freundlichen «Willkommen zu S/M ääh… SF Meteo». Zumindest das Unterbewusstsein dieses Mannes scheint zu wissen, dass seine Sendung eine Qual ist – nicht nur für ihn, auch für uns.